Januar 2006
Monats-Archiv
Di 31 Jan 2006
Geschrieben von ijb in Kategorie
Tatort Unbekannt ,
Stuff[5] Kommentare
Das dritte Jahrtausend, das 21.Jahrhundert - schöne Zahlen und Namen. Aber wie merken wir wirklich, dass wir heute und jetzt leben?
Na, ganz einfach:
So merkst du, dass du im Jahr 2006 lebst,weil:
1.) Du unabsichtlich Deine PIN-Nummer in die Mikrowelle eingibst
2.) Du schon seit Jahren Solitär nicht mehr mit richtigen Karten gespielt hast
3.) Du eine Liste mit 15 Telefonnummern hast, um Deine Familie zu erreichen, die aus 3 Personen besteht
4.) Du eine Mail an Deinen Kollegen schickst, der direkt neben Dir sitzt
5.) Du den Kontakt zu Freunden verloren hast, weil sie keine E-Mail Adresse haben
6.) Du nach einem langen Arbeitstag nach Hause kommst und Dich mit Firmenname am Telefon meldest
7.) Du auf Deinem Telefon zu Hause die Null wählst, um ein Amt zu bekommen
8.) Du seit 4 Jahren auf Deinem Arbeitsplatz bist, allerdings für 3 verschiedene Firmen
10.) Alle Fernsehwerbungen eine Web-Adresse am Bildschirmrand zeigen
11.) Du Panik bekommst, wenn Du ohne Handy aus dem Haus gehst und umdrehst, um es zu holen
12.) Du morgens aufstehst und erstmal Outlook aufmachst, bevor Du Kaffee trinkst
13.) Du den Kopf neigst, um zu lächeln ; -)
14.) Du diesen Text liest und grinst
15.) Schlimmer noch, dass Du bereits weißt, wem Du diesen Beitrag per Mail weiterleitest
16.) Du zu beschäftigt bist, um festzustellen, dass in dieser Liste die 9 fehlt und
17.) Du die Liste jetzt noch mal durchgehst, um nachzuschauen, ob wirklich die 9 fehlt
Mo 30 Jan 2006
Wer macht es nicht, das “simsen”? Ich kenne keinen mehr…..
Die SMS wurde schon vor einiger Zeit von der Werbeindustrie entdeckt, brauchte aber einige Zeit, um aus den Kinderschuhen heraus zu wachsen. Nun ist zumindest in Österreich ein Deckungsgrad mit Handies erreicht, der das Geschäft mit SMS-Werbung lukerativ erscheinen lässt. Angeblich hat jeder Österreicher bereits zwei und mehr Handies.
Nun kostet das Senden von SMS aber Geld. Und speziell den Kids trichtert man als Elternteil ein, das nicht zu sehr auszunutzen. Schon schiessen die kostenlosen SMS-Angebote aus dem Boden. Einer der österreichischen Mobilnetzbetreiber wirbt sogar damit, dass in einem Werbespot zwei junge Männer jeweils ein Handy in der Hand haben und damit auf jeweils ein zweites, das auf einem Tisch liegt, laufend SMS senden. Durch die Erschütterung beim Empfang der SMS rutschen diese Handies dann immer näher an die Tischkante. Wer alles erster seins “runterkriegt”, hat gewonnen. Für mich ein Werbespot, den mir jemand erklären musste. Der Zugang zu derartigem Humor fehlt mir als “best agers” wohl völlig.
Wie zu erwarten war, hat auch “die dunkle Seite der Macht” die SMS entdeckt und es wird bereits fleissig abgezockt. Einige Plattformen werben mit dem Online-Versenden von kostenlosen SMS. Einmal dort seine Email und Handynummer deponiert, muss man damit rechnen, mit Werbung aufs Handy und auch in die Mailbox überhäuft zu werden. Denn im Kleingedruckten des “Kostenlos-Vertrages” stimmt man automatisch dem Erhalt der Werbung zu.
Auch hier kann also kostenlos durchaus einen teuren Nachgeschmack haben….
So 29 Jan 2006
Gestern bekam ich von einer Freundin eine Mail mit der Bitte um Hilfe. “Schick das doch an möglichst viel weiter, die du kennst. Es kann Leben retten.” Wo besser ist also diese PPS aufgehoben als hier in meinem Blog?
Stellen Sie sich vor, Sie sind allein mit dem Auto unterwegs und spüren einen stechenden Schmerz in der Brust. Sie wissen, Sie haben nur 5 km bis zum nächsten Krankenhaus, schaffen es aber wahrscheinlich so nicht mehr.
Diese PowerPointPräsentation zeigt das richtige Verhalten im Ernstfall.
HeartAttack
Sa 28 Jan 2006
Auch bei Kurz-Halt eines Autos gilt das Handy-Verbot - so stellte kürzlich das Oberlandesgericht Celle fest.
Sowohl in Österreich als auch in Deutschland gilt das Handy-Verbot beim Autofahren. Wer sich an dem Wort “Autofahren” aufhängt, hat nun eine eindeutige Gerichtsentscheidung dazu. Hier der Bericht aus dem aktuellen Newsletter der Deutschen Anwaltshotline: (more…)
Fr 27 Jan 2006
100 Beiträge alt ist mein Weblog heute. Zeit für einen kleinen Rückblick und ein Dankeschön!
Als ich am 8.November 2005 diesen Blog gestartet habe, war`s eher ein Ausprobieren. Erstens das Installieren - frau sollte schliesslich wissen, wovon sie bei Kunden spricht. Zweitens mal schauen, was denn da so faszinierend dran ist. Alle reden vom Bloggen - da muss frau mitreden können.
Und was ist daraus geworden? Ein Instrument, das tatsächlich zu einer Art Tagebuch für mich geworden ist. Es spiegelt ziemlich gut wider, womit ich mich tagsüber beschäftigen muss, was mich beschäftigt. Und langsam fange ich an zu begreifen, was das kleine grosse Geheimnis der Blogs ist.
Für mich ist damit bewiesen, dass wir Menschen das Internet zwar nutzen - zum Teil sehr ausgiebig sogar - dass wir aber trotzdem unsere Menschlichkeit nicht verlieren wollen.
Dass wir ein Gegenüber aus Fleisch und Blut suchen, eine persönliche Ansprache, Gefühle, Gedanken. Nicht nur Text und Bilder.
Die Welt der Blogger - liebevoll “Kleinbloggersdorf” genannt - ist voll von Emotionen. Die meisten, die ich gefunden habe, waren noch dazu sehr positive Emotionen. “Man” weiss sich auszudrücken, bleibt fair, unterstützt sich gegenseitig. Jetzt ist mir auch klar, warum Blog-Software unter die Rubrik “social software” fällt.
Bedanken möchte ich mich heute bei einigen Lesern hier, die in den letzten Wochen zu echten Internet-Freunden geworden sind. Durch das gegenseitige Lesen unserer Beiträge bekommen wir relativ schnell Eindrücke des Menschen, der dahinter steht. Wer ist er, wie ist er, was denkt er. Wir haben kaum die Chance, uns jemals live zu treffen, aber das ist gar nicht mehr so wichtig.
Bloggen - ein deutlicher Beweis, dass doch der Mensch im Internet im Vordergrund steht - und sich nicht drin verliert…..
Do 26 Jan 2006
Für jede gewerbliche Tätigkeit benötigen Sie eine Gewerbeberechtigung. Und das grundsätzlich ab der ersten aktiven Handlung. Also z.B. auch schon, wenn Sie ein Inserat aufegeben, in dem Ihre neue Tätigkeit beworben wird.
Was heisst nun aber “gewerbliche Tätigkeit”?
Gewerbsmässigkeit ist gegeben, wenn Sie eine Tätigkeit selbständig, regelmässig und in Ertragsabsicht durchführen wollen.
So ist es gesetzlich definiert - achten Sie dabei auf “Ertragsabsicht” und “durchführen wollen“.
Die sehr häufig benutzte Bemerkung “Ich verdien ja noch nichts damit” oder “Kommt ja ohnehin noch nichts raus dabei” gilt demnach also nicht! (more…)
Mi 25 Jan 2006
Unter dem Titel “Wenn der Werber Dein Geld zum Fenster rausschmeisst” kommentiert Hans-Peter Zimmermann, ein Schweizer Beratungskollege, Werbung aus dem Alltag, rund um uns.
Seinen Ausführungen ist von meiner Seite nichts mehr hinzu zu fügen. Daher nur mehr der Link dorthin - ist wirklich lesenswert:
lausige Werbung
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