Vor zehn Jahren wurden nur 180 Abmahnungen in Deutschland verschickt, inzwischen sind es jährlich rund 1.800. Fast ein Drittel davon rügen angebliche Verletzungen des Urheber- und Markenrechts oder sehen Internet-Domainnamen bedroht. In Österreich sieht die Statisitk ähnlich aus.

Oft sind es jedoch gar nicht die Unternehmen, die sich beschweren - es sind findige Anwälte, die mit den Abmahnungen Geld verdienen wollen. Meist recherchieren die Juristen im Internet, um Markenähnlichkeiten aufzuspüren. Echte Spezialisten setzen sogar Spezialsoftware ein (regelrechte Spider), die für den Anwalt über Nacht das Internet durchsuchen, um ihm morgens wieder ein paar Fälle zum Bearbeiten zu übergeben.
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